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Pressemitteilung: Wormser Jazzpreis 2011 für Stephanie Wagner

Die Flötistin Stephanie Wagner wird in diesem Jahr mit dem Wormser Jazzpreis ausgezeichnet. Die Musikerin, Komponistin und Leiterin mehrerer eigener Gruppen mit unterschiedlicher Ausrichtung erhält den mit 5000 Euro dotierten und von dem Wormser Jazzfreund Florian Gerster gestifteten Preis für ihre wandelbare sowie kreative Arbeit in der gegenwärtigen jungen deutschen Jazzszene. Die Preisträgerin überzeugte die Jury als „herausragende Instrumentalistin auf hohem technischem Niveau sowie durch ihre innovative Arbeit in den unterschiedlichen Formationen, in die sie ihre Persönlichkeit unüberhörbar einbringt“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Spät ist die Flöte im Jazz heimisch geworden. Erst die Elektronik bereitete dem Instrument mit der dynamisch stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeit den Weg in einer Musik, in der Saxofon, Posaune, Trompete und Schlagzeug die Grundlautstärke bestimmen. Stephanie Wagner nutzt deshalb neben den elektronischen Verfremdungen vor allem natürliche Erweiterungen des Instruments, um den Wohlklang aufzubrechen und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Die Künstlerin spielt mit eruptiver Überblastechnik, Flatter- und Tripelzunge, bezieht Klappen- und Atemgeräusche mit ein und führt das Instrument mit gleichzeitigem Gesang in der Mehrstimmigkeit. Doch sie kann auch mit sanften Melodielinien und lyrischer Tonbildung überzeugen. (...) (Text: Klaus Mümpfer)

Preisträgerkonzert, 4.11.2011, Pionierin mit Mut zum Experiment.

Informationen zu dem Jazzpreis finden Sie unter
www.worms.de/deutsch/kultur/jazzpreis.php
und
www.bluenite.de/jazzpreis-2011-stepanie-wagner

Quinsch
Foto: Klaus Mümpfer
 


 
CD jazzgems

jazzgems-by chance
Besetzung: Stephanie Wagner-Querflöten
Karmen Mikovic- Gesang und Klavier
VÖ 1.9.2010 bei Mons Records

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CD Jeeep

Jeeep mit "the first cut is the jeeepest"
Besetzung: Stephanie Wagner (Querflöte),
Thomas Langer (Gitarre), Ralf Cetto (Kontrabass)
VÖ April 2011 bei Rodenstein Records

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